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Der erste Besuch in der Kinderkardiologie – was Eltern und Kinder erwartet

Ein Termin beim Kinderkardiologen klingt für viele Kinder (und manchmal auch für die Eltern) erst einmal aufregend. Besonders dann, wenn schon negative Erfahrungen mit Krankenhäusern oder Arztbesuchen gemacht wurden. Wir betreuen herzkranke Kinder vom Säuglingsalter bis 18 Jahre – und auch Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern. Klar, dass da ein Besuch in unserer Praxis manchmal als „blöd“ empfunden wird. Vor allem jüngere Kinder brauchen ein bisschen Unterstützung, um sich sicher zu fühlen.

Vorbereitung macht’s leichter

Eine gute Vorbereitung hilft enorm. Wenn Kinder schon im Vorfeld wissen, was ungefähr passieren wird, können Ängste abgebaut werden. Sie fühlen sich nicht „überrumpelt“ und sind bei den Untersuchungen oft viel kooperativer. Natürlich ist es trotzdem etwas anderes, die Untersuchung dann tatsächlich zu erleben – aber allein die Tatsache, dass das Kind schon mal etwas davon gehört oder gesehen hat, nimmt viel Unsicherheit.

Tipp: In einem unserer anderen Blogbeiträge findet ihr Bilder und kindgerechte Erklärungen zur Voruntersuchung und zum Herzultraschall. Diese könnt ihr gemeinsam mit eurem Kind durchgehen, um den Praxisbesuch vorzubereiten. Auch auf unserem Instagram-Kanal (@kinderherz.berlin) teilen wir regelmäßig spannende Einblicke, Fotos und Videos rund um unsere Arbeit und unseren Alltag.

So läuft die Voruntersuchung ab

Damit ihr wisst, was auf euch zukommt: Die Untersuchung besteht aus mehreren kleinen Schritten, die alle nicht schmerzhaft sind.

  • Zuerst messen wir Gewicht und Größe.
  • Dann schauen wir nach Blutdruck und Sauerstoffsättigung.
  • Danach wird ein EKG geschrieben, bei dem Elektroden am Körper angebracht werden. Das fühlt sich manchmal ein wenig ungewohnt an, ist aber völlig harmlos.
  • Anschließend geht es weiter zum Arzt oder zur Ärztin, wo ein Ultraschall vom Herzen gemacht wird. Dabei schauen wir uns das Herz ganz genau an – so ähnlich wie beim Baby-Ultraschall in der Schwangerschaft.

Manchmal zwickt es kurz, wenn die Blutdruckmanschette sich enger um den Arm legt, oder die Elektroden leicht an der Haut „festsaugen“. Aber Schmerzen gibt es dabei keine.

Unser Ziel: eine entspannte Atmosphäre

Wir wissen, wie wichtig es ist, Kindern die Angst zu nehmen. Deshalb nehmen wir uns Zeit, erklären einfühlsam jeden Schritt und versuchen, so viel Ruhe wie möglich zu vermitteln. Unsere liebevoll gestalteten Praxisräume sind so eingerichtet, dass sie eine angenehme, entspannte Atmosphäre schaffen. Wir möchten, dass Kinder (und Eltern) sich bei uns sicher und gut aufgehoben fühlen. Egal ob Wartezimmer oder Untersuchungsraum.

Fazit

Der erste Besuch in der Kinderkardiologie ist für viele Familien ein neuer Schritt – und manchmal auch eine Herausforderung. Mit ein wenig Vorbereitung, klaren Erklärungen und einer vertrauensvollen Atmosphäre gelingt es aber fast immer, den Kindern die Anspannung zu nehmen. Und dann ist der Besuch bei uns oft gar nicht mehr so „blöd“ – sondern einfach ein wichtiger Teil, um Herzgesundheit zu sichern.

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