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Kinderkardiologie- Sicherheit statt Sorge

Wenn Eltern hören, dass ihr Kind zu einer Kinderkardiologie überwiesen wird, entstehen oft Unsicherheiten und Sorgen. Ein auffälliger Befund kann schnell die Angst auslösen, dass etwas Ernstes mit dem Herzen des eigenen Kindes nicht stimmt. Mit diesem Beitrag möchten wir diese Sorgen nehmen, Sicherheit geben und euch gut auf den ersten Termin bei uns vorbereiten.

Warum wurde mein Kind überwiesen?

Wichtig zu wissen ist: Eine Überweisung zur Kinderkardiologie bedeutet nicht automatisch, dass eine schwere Herzerkrankung vorliegt. Häufige Gründe für eine Abklärung sind ein Herzgeräusch, Auffälligkeiten bei Vorsorgeuntersuchungen, Kurzatmigkeit, schnelle Erschöpfung, Brustschmerzen oder familiäre Herzerkrankungen. In den meisten Fällen zeigt sich, dass alles unauffällig, harmlos oder gut behandelbar ist.

Sollte dennoch etwas festgestellt werden, wird dies ausführlich mit einer Ärztin oder einem Arzt unserer kinderkardiologischen Praxis besprochen. Das weitere Vorgehen wird gemeinsam geplant oder – falls nötig – an spezialisierte Kolleginnen und Kollegen weitergeleitet.

Ankunft in unserer Praxis

In unserer fachärztlichen Praxis benötigen gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten einen Überweisungsschein, der jedes Quartal neu mitgebracht werden muss. Bei der Anmeldung meldet ihr euch mit Versicherungskarte und Überweisungsschein an, privat Versicherte füllen einen Abrechnungs-Schein aus. Falls bereits ärztliche Befunde vorliegen, bringt diese gern mit. Sie helfen unseren Ärztinnen und Ärzten, sich ein umfassendes Bild von der bisherigen kardiologischen Situation zu machen. An der Anmeldung werden diese eingescannt und ihr bekommt sie im Anschluss wieder.

Die Untersuchung und das Gespräch

Nach einer kurzen Wartezeit erfolgt die Voruntersuchung. Dabei werden Größe und Gewicht erfasst, Blutdruck und Sauerstoffsättigung gemessen und ein EKG geschrieben. Diese Untersuchungen sind schmerzfrei und dauern nur wenige Minuten.

Anschließend wird bei der Ärztin oder dem Arzt ein Herzultraschall (Echokardiografie) durchgeführt, um das Herz genau zu beurteilen und Auffälligkeiten auszuschließen. Alle Untersuchungen sind nicht invasiv, und Eltern oder Begleitpersonen dürfen jederzeit dabei sein.

Der Termin dauert in der Regel 20–30 Minuten, je nach Fragestellung. Zum Abschluss werden die Ergebnisse in Ruhe besprochen und alle Fragen beantwortet.

Ein Wort an die Eltern

Auch wenn der Anlass zunächst beunruhigend sein kann:
Der erste Termin in der Kinderkardiologie dient vor allem dazu, Sicherheit zu schaffen – für euer Kind und für euch.

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